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Nachtlärm = Schafstörung = weniger Gewinn!

von Albert Ebhart

Schlechter und zu kurzer Schlaf kostet Gesundheit und Leben.

Eine Studie der amerikanischen Denkfabrik „Rand Corporation“ aus dem Jahr 2016 kam zu dem Schluss, dass die deutsche Wirtschaft jedes Jahr rund 52 Milliarden Euro durch unausgeschlafene Arbeitnehmer verliert. Lärm ist also nicht nur ein Problem der Menschen, die durch den Straßenverkehr, den Schienenverkehr und den Luftverkehr usw. belastet sind, sondern ein allgemeines gesellschaftliches und wirtschaftliches Problem. In einer kleinen aber klaren

Animation (https://www.swr.de/wissen/odysso/aexavarticle-swr-77902.html)

sind die Zusammenhänge dargestellt, die im Rahmen der technischen Entwicklung politisch vernachlässigt wurden. Menschen haben immer schon Stille gesucht, um sich vom Lärm der Welt zu erholen.

Es ist an der Zeit diesen Fehler zu korrigieren. Die Empfehlungen der WHO, die nach langjähriger Analyse der weltweiten Forschungsergebnisse zum Lärm als tragbarer Kompromiss zwischen Gesundheitsschutz und Wirtschaft definiert wurden, sind als Lärmminderungsziele gesetzlich festzuschreiben, damit Planern und Entwicklern eine Orientierung für die Gestaltung ihrer Projekte und Produkte, sowie den Behörden eine Richtschnur für Genehmigungen gegeben wird.

Folgender interessanter Artikel wurde in der FAZ veröffentlicht:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schneller-schlau/f-a-z-serie-schneller-schlau-wenig-schlaf-kostet-uns-milliarden-16870304.htm

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