Bürgerinitiative Bayerischer Untermain
Ein Himmel ohne Höllenlärm

Abendstille (T + M: traditionell), gesungen von Karsten Schwind, mit freundlicher Genehmigung

Fluglärm über unseren Gemeinden

Wir brauchen Ihre Unterstützung

Mit der Eröffnung der Landebahn Nordwest am Flughafen Frankfurt hat sich die Belastung durch Fluglärm in unseren Gemeinden massiv erhöht. Durch die Verlagerung der Anflüge bei Westbetrieb nach Bayern ab 2011 und die gleichzeitige Absenkung der Flughöhe von 8000 Fuß (2438 m) auf 4000 Fuß (1219 m) erleben wir eine Lärmsituation, wie es sie nie zuvor gab.


Erschwerend kommt hinzu, dass bei Ostbetrieb die über Mömbris führende Abflugstrecke seit Jahren die am höchsten belastete Abflugstrecke ist. Und dass startende Flugzeuge, wegen der hohen Triebwerkleistung deutlich lauter sind, auch wenn sie unsere Region höher überfliegen.


Unsere Erfahrung zeigt:


• In Hessen fühlt sich niemand für den Fluglärm in Bayern zuständig.
• In Bayern hat niemand Einfluss auf den Verursacher in Hessen – den Flughafen Frankfurt und die DFS.


Wir sitzen sprichwörtlich zwischen den Stühlen.


Warum Fluglärmmessungen wichtig sind


Nur dokumentierter Fluglärm ist auch politisch wirksam. Deshalb haben sechs Gemeinden Messstationen eingerichtet.
Doch 2024 hat der Marktgemeinderat Mömbris die weitere Finanzierung eingestellt – trotz bestehender Belastung bei West- und Ostbetrieb in den Ortsteilen.


Die Stadt Alzenau dagegen betreibt weiterhin zwei Messstationen, weil dort vergleichbar hoher Fluglärm herrscht.


Die Zeitvergleiche der Flugspuren zeigen deutlich:


• Die Zahl der Überflüge bei West- und Ostbetrieb hat deutlich zugenommen.
• Die Überflughöhen bei Westbetrieb wurden deutlich reduziert.
Beides führt zu deutlich mehr Lärm.


Warum Beschwerde wichtig ist


Im gesamten Rhein-Main-Gebiet werden Fluglärmmessstationen betrieben.
FRAPORT und DFS beobachten die Anzahl der eingehenden Lärmbeschwerden.
Die Erfahrung zeigt:
Fluglärm wird bevorzugt dort hingelenkt, wo wenig Beschwerden eingehen.


Deshalb ist Ihre Stimme entscheidend!


Wie sieht die Zukunft aus?


Fraport will die jährlichen Flugbewegungen von aktuelle 450.000 auf 700.000 steigern.
Voraussetzung dafür ist die Eröffnung des Terminals 3 in 2026. Dann wäre unsere Region unbewohnbar.


Werden Sie aktiv


Wenn Sie der Fluglärm belastet, nutzen Sie bitte unsere Beschwerdeanleitungen und unterstützen Sie uns dabei, mehr Aufmerksamkeit für die Situation in unserer Region zu schaffen.



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24 Stunden Flugspuren

am 10.06.2008


 






24 Stunden Flugspuren nach Eröffnung der Nord-West Landebahn

am 03.06.2012






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24 Stunden Flugspuren
am 25.11.2025

Westbetrieb




24 Stunden Flugspuren
am 26.11.2008

Westbetrieb




24 Stunden Flugspuren
am 22.09.2008

Ostbetrieb


24 Stunden Flugspuren
am 11.08.2025


Ostbetrieb



Herkunft der Bilder der Flugspuren von www.dfld.de


Wenn Sie genauso empfinden wie wir, werden auch Sie aktiv und machen Sie mit.

Beschweren Sie sich bei den Lokalpolitikern, unseren Landtags- und Bundestagsabgeordneten (Adressen und Links). Beschweren Sie sich bei Fraport (Link) oder besser über den DFLD (www.dfld.de und Beschwerdeanleitung als Pdf) und nicht zuletzt werden Sie Mitglied (Beitrittsformular) in unserer Bürgerinitiative.